Informationen zum Corona-Virus

Übertragungsweg

Von Mensch zu Mensch ist das neue Coronavirus SARS-CoV-2 übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion z. B. beim Husten, Niesen oder Sprechen. Dies kann direkt über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über die Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut durch Kontakt der Hände mit diesen Stellen.

Eigenschutz bzw. prophylaktische Maßnahmen

Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern sind – wie bei Virusgrippe (Influenza) und anderen Atemwegserkrankungen – das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette in die Armbeuge, eine gute Händehygiene, sowie der Abstand von etwa 1 bis 2 Meter zum Erkrankten.

Daraus ergeben sich folgende Hygienetipps:

  • Halten Sie ausreichend Abstand zu Menschen, die Husten, Schnupfen oder Fieber haben
  • Niesen oder husten Sie in ein Einweg-Taschentuch oder in die Armbeuge – entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
  • Halten Sie die Hände von Mund, Augen oder Nase fern
  • Waschen Sie ihre Hände regelmäßig und mindestens 20 – 30 Sekunden mit Wasser und Seife – insbesondere nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten.

Krankheitszeichen

Wie andere Erreger von Atemwegserkrankungen kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen. Bei einem schweren Verlauf können Atemprobleme oder eine Lungenentzündung eintreten.

Krankheitssymptome können bis zu 14 Tage nach einer Ansteckung auftreten.

Was sollte ich tun, wenn ich in einem Risikogebiet des neuartigen Coronavirus war bzw. zu einem erkrankten Kontakt hatte und sich bei mir Krankheitszeichen einstellen?

Zeigen sich bei Personen die oben beschriebenen Krankheitszeichen, die sich in einem Risikogebiet (immer aktuell auf RKI-Seite) aufgehalten haben, in dem bereits Erkrankungsfälle mit dem neuartigen Coronavirus aufgetreten sind, innerhalb von 14 Tagen, sollten sie diese unbedingt ärztlich abklären lassen.

Betroffene sollten sich immer zuerst telefonisch an:

  • ihren Hausarzt,
  • den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117)
  • oder das jeweilige Gesundheitsamt Landkreis Oder-Spree,
    Tel.: 03366/35-2002; montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 18 Uhr

wenden und das weitere Vorgehen besprechen, bevor sie in die Praxis oder ein Krankenhaus gehen.

Bitte vermeiden Sie unbedingt unnötige Kontakte zu weiteren Personen und bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause.

Weitere Auskunft gebende Kontakte an die sich Betroffene telefonisch wenden können:

  • Einheitliche Behördennummer: 115
  • Unabhängige Patientenberatung Deutschland: 0800 011 77 22 oder
  • Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Ist das Krankenhaus die richtige Anlaufstelle für mich, wenn ich den Verdacht habe, mich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert zu haben?

Ein Besuch im Krankenhaus bzw. eine stationäre Aufnahme ist nur in Ausnahmefällen bei starken Symptomen notwendig, die Einschätzung dazu wird von Ihrem betreuenden Hausarzt und nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt vorgenommen.

Im Krankenhaus wird das weitere Vorgehen, stationäre Aufnahme oder häusliche Quarantäne gemeinsam mit dem Gesundheitsamt festgelegt.

Auf was wird getestet?

Die Möglichkeit für einen Influenza-Schnelltest (Grippe) ist an allen unseren Klinik-Standorten gegeben. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Patient an Grippe leidet, ist aktuell höher als eine 2019-nCoV-Infektion.

Die Probenentnahme erfolgt aus den oberen Atemwegen (Abstriche aus dem Nasen-Rachen-Raum) und ggf. auch den tiefen Atemwegen (z. B. Husten-Auswurf). Die Proben werden in ein entsprechendes Referenzlabor geschickt.

Der Test selbst dauert etwa 4 bis 5 Stunden. Zusätzliche Zeiten müssen für den Probentransport eingerechnet werden.

Behandlung

Nicht alle Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus verlaufen schwer. Die Behandlung erfolgt wie bei anderen viralen Atemwegsinfekten symptomatisch. Im Zentrum stehen hierbei die optimalen unterstützenden Maßnahmen entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes. Eine spezifische, gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie steht derzeit nicht zur Verfügung.